VW zeigt auf der IAA 2013: Den Elektro-Golf / e-Golf

Das der VW Golf das erfolgreichste Automobil in Europa ist, dürfte unbestritten sein. Ab dem Jahr 2014 wird der VW Golf auch als e-Golf verfügbar sein. Derzeitig spricht man von einer Reichweite von bis zu 190 km, einem Stromverbrauch von 12,7 kWh und der e-Golf bekommt noch viele weitere Highlights wie z.B. die serienmäßigen Voll-LED Scheinwerfer.

LED-Scheinwerfer machen in einem Elektrofahrzeug Sinn, schließlich muss Strom gespart werden. Eine verbesserte Aerodynamik (cw-Wert = 0,281) sorgt ebenfalls für einen niedrigen Verbrauch. Da ein Elektro-Fahrzeug durch den Akku nicht leichter wird, muss halt an anderen Stellschrauben geschraubt werden. So wurde der Rollwiderstand verringert und selbst bei den Alufelgen wurde nicht nur auf das Gewicht, sondern auch auf die Aerodynamik geachtet.

Optisch gesehen erkennt man den e-Golf (wie alle anderen Elektro-Fahrzeuge von Volkswagen auch) an den c-förmigen LED-Tagfahrleuchten. Lustiger Zufall? Bei Skoda kann man Anhand des c-Designs der Rückleuchten die Fahrzeuge erkennen, doch möchte ich hier nun nicht abschweifen. 3,28 €! 3,28 Euro sollen die Energiekosten betragen für eine Fahrstrecke von 100 Kilometern. Angetrieben wird der e-Golf durch einen 85 kW (115 PS) starken Elektromotor, der ein Drehmoment von 270 Nm absetzen kann. Von 0 auf 100 beschleunigt der e-Golf innerhalb von 10,4 Sekunden. Um die Reichweite zu erhöhen ist die Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h begrenzt. Der hochdrehende (12.000 U/min) Motor gibt die Kraft über ein neues 1-Gang Getriebe an. Dieses verfügt über ein integriertes Differenzial und eine mechanische Parksperre.

Made in Germany. Der bis zu 12.000/min hochdrehende Motor und das ebenfalls von Volkswagen neu entwickelte 1-Gang-Getriebe (EQ 270) mit integriertem Differenzial und mechanischer Parksperre bilden ein kompaktes Modul. Die Motor-Getriebeeinheit wird im deutschen Volkswagen Komponentenwerk Kassel gefertigt. Die Reichweite dürfte, je nach Strecke, Fahrweise und Zuladung, zwischen 130 und 190 km liegen. Der Hersteller gesteht allerdings, dass bei besonders tiefen Außentemperaturen die Reichweite auch unterhalb dieser Range bleiben kann. Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 24,2 kWh und auch im Falle eines Unfalles braucht man keine Angst haben. Die Batterie wird vollautomatisch „spannungsfrei geschaltet“. Mit einer Wallbox kann man den e-Golf innerhalb von 8 Stunden komplett laden, am normalen 220 Volt Netz reden wir über eine Ladezeit von maximal 13 Stunden. Alternativ kann man den e-Golf auch mit einem CCS-Schnelllader mit der Power versorgen. Dank einer Leistung von 40 kW ist der e-Golf nach nur 30 Minuten zu 80% „gefüllt“.

Vorsprung durch Fahrmodi! Natürlich verfügt der e-Golf über eine elektronische Steuerung, zügelt man sein „Gasfuß“, dann kann man auch das passende sparsame Programm nutzen. Die Elektronik kann auch die Rekuperation steuern. Elektromechanisch gesteuert ist auch der Bremskraftverstärker, der eigenes für die Volkswagen Elektroautos entwickelt wurde. Wie auch immer, das Thema bleibt spannend! Der Preis vom e-Golf auch, denn der wurde noch nicht verraten!


Stromverbrauch in kWh/100 km: 12,7 (kombiniert), CO2-Emission in g/km: 0 (kombiniert), Effizienzklasse: A+

Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Die angegebenen Werte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch / Stromverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs / Energieinhalts der Batterie durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z.B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst.

Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifen usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen die Verbrauchs- und Fahrleistungswerte beeinflussen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.

Comments

    • Hallo Herr Weber, eine gute Frage. Werde ich mir notieren und in Erfahrung bringen. Kann allerdings noch etwas dauern, die ersten Presseveranstaltungen sind im März!

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