Neue Bußgelder und Verkehrsschilder 2020!

SEAT hat die akuellen Verkehrsregeln für den Straßenverkehr grafisch aufgearbeitet. Die neuen Regeln fallen deswegen nicht besser aus, sind aber leichter zu verstehen.
Die wichtigsten Änderungen und die neuen Verkehrszeichen können wir Ihnen also heute präsentieren. Fest steht: Es gibt höhere Strafen und Bußgelder! Wer zu schnell unterwegs ist, gibt auch schneller seinen Führerschein ab. Es gibt höhere Strafen für das Parken auf Gehwegen und mit anderen Maßnahmen sollen die schwächeren Verkehrsteilnehmer geschützt werden.

Mindestabstand nicht unterschreiten

Unbestritten, bei manchen Punkten sind wir uns auch nicht sicher, wie man diese im Alltag umsetzen soll, so z.B. den Mindestüberholabstand von 1,5 Meter wenn man einen Fahrradfahrer innerorts überholen mag. Außerorts sind es gleich 2 Meter Abstand. Dagegen begrüßen wir die Entscheidung, dass Fahrzeuge mit über 3,5 Tonnen zulässigem Gewicht nur noch im Schritttempo rechts abbiegen dürfen. Das soll in der ersten Linie nämlich die Tote-Winkel-Unfälle verhindern.

Wie oft haben wir schon alle über die Rettungsgasse geschrieben? Es gab so viele freiwillige Kampagnen zur Bildung einer Rettungsgasse, dennoch haben einige immer noch die Rettungsgasse für private Zwecke missbraucht. Nun kostet das mindestens 200 Euro und man wird für einen Monat zum unfreiwilligen Fußgänger. Also hier heißt es auch weiterhin: Keep calm! Rettungsgasse bilden und so Menschenleben retten.

Elektroauto-Fahrer werden sich freuen

Elektroautofahrer kennen das Problem: An der Ladesäule parkt ein Fahrzeug. Leider kein Elektroauto, somit wurde einem die Lademöglichkeit genommen. 55 Euro Strafe sollen nun vor dem Falschparken an einer E-Ladesäule abschrecken. Damit kostet das unberechtige Parken auf einem Parkplatz für Elektrofahrzeuge nun genausoviel wie das unberechtigte Parke auf Schwerbehinderten-Parkplätzen. Wer an unübersichtlichen Stellen parkt wird ab sofort mit 35 Euro zur Kasse gebeten.

Den Führerschein verliert man nun auch schneller. War dieser Außerorts erst ab 41 km/h Überschreitung weg, gilt hier nun 26 km/h. Innerorts war die alte Grenze bei 31 km/h – sprich 81 bei 50 – nun sind es 21 km/h. Die Bußgelder haben sich auch schon bei kleineren Überschreitungen verdoppelt.

Neue Verkehrszeichen gibt es auch, so wird der Radschnellweg zur „Fahrradautobahn“, es gibt den grünen Pfeil ausschließlich für Radfahrende, ein Überholverbotschild für einspurige Fahrzeuge, somit also auch Radfahrer und Motorräder und dann gibt es noch das Fahrzeug mit den drei Personen. Damit möchte man ähnlich wie in den USA Fahrzeuge von Fahrgemeinschaften bevorrechtigen.

Wer Geld sparen möchte, denkt an den Grundsatz: Ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht! Wer sich an die Verkehrsregeln hält, der wird auch nicht zur Kasse gebeten und erhöht somit auch die Sicherheit von allen Beteiligten.

Grafiken: © SEAT 2020

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