Mit dem CUPRA e-Racer über Eis und Schnee? Elektrorennwagen beim Extrem-Test!

Ab dem Jahre 2020 soll der CUPRA e-Racer die vollelektrische Tourenwagen-Rennserie ETCR aufmischen. Kein Wunder also, dass das Team bereits heute das Fahrzeug auf Herz und Nieren testet und es auch unter extremen Bedingungen fährt.

So z.B. auf den Skipisten in Andorra. Dazu wurde das Fahrwerk um 20 mm höhergelegt und die Reifen verfügen über insg. 1680 Spikes um den Vortrieb zu sichern und das Handling auf Schnee und Eis zu verbessern. So eine Skipiste bietet natürlich ideale Bedingungen um die Akkuzellen schön kühl zu halten, denn während normalerweise tiefe Temperaturen und die Elektromobilität sich nicht vertragen, waren die Wetterbedingungen für den Testverlauf zuträglich.

CUPRA e-Racer beim Extrem-Test!
CUPRA e-Racer beim Extrem-Test!

Wenn man aus den Motoren die größtmögliche Leistung kitzeln möchte, dann muss das Thermomanagement von den Batterien passen, denn zu warme Batterien kann man nicht wieder zu 100 % aufladen. Sprich die 450 kg schwere Batterie (bestehend aus 23 Platten mit jeweils 264 Zellen) muss wieder komplett abkühlen, das geht bei Kälte natürlich besser und schneller.

Entwickelt für die Straße bzw. für den Asphalt ging es nun mit dem CUPRA e-Racer auf die Schneepiste. Das Fahrzeug wurde um 20 mm höhergelegt und natürlich merkt man den andersartigen Untergrund. Selbst mit den 420 Spikes pro Rad verändert sich das Fahrverhalten stark.

Ein weiteres Problem ist, dass sich unter dem Fahrzeug immer Schnee angesammelt hat. Bei eisigen Temperaturen ist dieses festgefroren und musste dann entfernt werden. Denn während die „Abkühlung“ nach der Fahrt durchaus gewollt war, verliern zu kalte Akkus an Leistungsfähigkeit.

Bei den Winterfahrten konnten nun auch die Syteme der Traktionskontrolle bei extremen Bedingungen getestet werden, die Ergebnisse fließen 1:1 in die Weiterentwicklung ein. Das Ziel ist klar definiert: Mit dem CUPRA e-Racer möchte das Team im Jahr 2020 die Schnellsten sein und als Erster durchs Ziel gehen. Wir bleiben dran, denn auch wir finden den umweltfreundlichen Tourenwagen-Rennsport durchaus interessant.

Foto: © SEAT / CUPRA 2019

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