Genf 2016: Skoda Vision S

Genf präsentiert in Genf eine SUV-Studie, die einen Ausblick auf die Richtung geben soll, die die Tschechen in Zukunft mit ihren SUV gehen wollen. Seit 2014 mit der Studie VisonC die neue Designsprache vorgestellt und darauf hin die Modellpalette erneuert und ausgebaut wurde, soll nun, in einer nächsten Phase, das SUV-Modellangebot ausgebaut werden. In der Studie VisonS, wobei das „S“ für SUV steht, wird nun erstmalig die neue Designsprache in das SUV-Segment übertragen. Die Designsprache steht für eine ausgewogene Balance von Ästhetik, Emotion, Kraft und Funktionalität.

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Am VisionS will die Marke zeigen, wie die SUV ober halb des kompakten ŠKODA Yeti aussehen könnten, nämlich von innen großzügig mit drei Sitzreihen für bis zu sechs Passagiere und von außen modern und mit klaren, scharfen Linien. Von vorne wird der 1,91 Meter breite SUV geprägt von seiner kantigen Motorhaube, dem breiten Grill und den vier keilförmigen, hochgesetzten LED-Scheinwerfern.

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Sie sind, ebenso wie das Markenlogo und die vertikalen Streben im Grill, mit kristallinen Elemente bestückt, als Hommage des ŠKODA Designs an die tschechische Glaskristallkunst.

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Der 4,70 Meter lange VisonS macht auch von der Seite eine gute Figur. Die Tornadolinie ist scharf herausgezogen und spannt sich von vorne bis hinten über die gesamte Karosse. Die eckigen Radhäuser betonen zusätzlich den Offroad-Charakter der Studie. Die Dachlinie des 1,68 Meter hohen Showcars fällt früh ab und läuft über die niedrige Heckscheibe in einen langen Spoiler, das Heck ist eingezogen. Die großen Endrohre werden von einem Diffusoreinsatz eingefasst, darüber liegen die flachen Heckleuchten mit ihrem geschliffenen kristallinen Gehäuse. Der ŠKODA-typische C-Bogen läuft von den Heckleuchten in den flachen Reflektoren im Stoßfänger weiter. Richtig interessant ist aber der Innenraum. Hier sieht man, dass zumindest bei der Studie aus dem Vollen geschöpft werden durfte. Visionär betrachtet, die Studie mit dem höchsten Konnektivitäts-Potenzial:

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Die hier an der Studie gezeigten zusätzlichen Beleuchtungseinrichtungen wie z.B. die beleuchten Skoda-Zeichen oder aber der Kühlergrill aus Kristallglas werden es so später natürlich nicht in die Serie schaffen. Aber an der Studie soll man schon die ersten Gesichtszüge erkennen können und vor allem passt die Größe. Das zukünftige Skoda SUV wird also mit 4,70 m den aktuellen VW Tiguan überragen.

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