Der VW eGolf stromert durch die Hauptstadt…

Unter dem Begriff „e-mobility: e-Golf“ finden zur Zeit in Berlin die Internationalen Fahrveranstaltungen für den neuen VW e-Golf statt. Vertreter der Fachpresse aus dem In-und Ausland nutzen die Gunst der Stunde und drehen eine elektrische Runde über den ehemaligen Flughafen Tempelhof oder durch unsere Bundeshauptstadt.

Der neue VW e-Golf transferiert den Elektroantrieb (mit allen Vor- und Nachteilen) in die Großserie. Die LED-Scheinwerfer, Rückleuchten und das Hightech-Infotainmentsystem gibt es für einen Kaufpreis ab 34.900 Euro bereits inklusive. Inkludiert sind auch 30 Tage „konventionelles Fahrzeug“, denn e-Golf Käufer bekommen 30 Tage lang einen „kostenlosen“ Leihwagen falls es dann doch mal etwas weiter weg gehen sollte.

Die Reichweite vom neuen VW e-Golf liegt bei 130-190 km, die Höchstgeschwindigkeit ist zu Gunsten der Reichweite auf 140 km/h begrenzt. Da der VW e-Golf im ganz normalen Gewand der 7. Baureihe der Kompaktklasse vorfährt, verfügt das Modell über einen hohen Nutzwert im Alltag. Schauen wir uns einmal gemeinsam ein paar wichtigsten Fakten zum Fahrzeug an:

01. Der neue e-Golf verfügt über die gleiche Alltagstauglichkeit wie jeder andere VW Golf. Das unterstreicht er z.B. mit seinem Kofferraumvolumen von 341-1240 Litern und der Zuladung von 450 kg.

02. LED-Scheinwerfer und Rückleuchten sind State of the Art und bereits in der Serienversion des neuen VW e-Golf inklusive. Der Grund liegt auf der Hand: Die LED Technik verbraucht weniger Strom und was möchte man am liebsten sparen? Natürlich, den Strom um weiter zu kommen. Ganz nebenbei ist die LED Technik den herkömmlichen Scheinwerfern auch überlegen und mehr Licht bedeutet mehr Sicherheit.

03. Discover Pro (Infotainmentsystem) serienmäßig, via Smartphone lässt sich das Fahrzeug auffinden und programmieren (Klimatisierung, Ladung etc).

04. Mit einem Verbrauch von 12,7 kWh / 100 km spricht man bei besonders günstigen Stromverträgen von einem Wert von 3,28 Euro auf 100 km.

05. Von 0 auf 100 km/h geht es in 10,4 Sekunden, da die Batterien (mit einem Gewicht von ca. 320 kg) zwischen der Vorder- und der Hinterachse untergebracht sind, verspricht VW ein sportliches Handling dank dem tiefen Schwerpunkt vom e-Golf.

06: Weiter fahren durch Rekuperation und angepasste Fahrmodie. Die Bremsenergiezurückgewinnung kann man einstellen, drei Stufen und ein extra Fahrmenü gibt es dafür.

07: 115 PS / 85 kw / 270 Nm – das sind die Autoquartett-Daten die hier überzeugen dürften. Der VW e-Golf entsteht auf der gleichen MQB Basis wie ein herkömmlicher VW Golf und er läuft hier auch vom gleichen Band.

08: 264 Zellen liefern 24,2 kWh. 27 Module (mit sechs und zwölf Zellen) sind für die Energieversorgung des Elektromotors verantwortlich. Der dreht bis 12.000 u/min und lässt den e-Golf fast lautlos beschleunigen.

09: 8″ Display = Serie! Über das große Touchscreen kann man sich auch über den Energiehaushalt des e-Golfs informieren lassen. Reichweitenmonitor, Energieflussanzeige, e-Manager und das Navi kann die Reichweite zeigen. Aufgeladen ist der e-Golf nach 30 Minuten bis zu 80% an einer Ladesäule / Wallbox. An einer herkömmlichen Steckdose benötigt der e-Golf eine Ladezeit von ca. 8-13 Stunden je nach verfügbaren Anschluss.

10: Der VW e-Golf unterscheidet sich von seinen Konzernbrüdern durch die veränderte Stoßstange und dem „blauen Faden“ der sich durch Scheinwerfer, Kühlergrill und Innenraum zieht.

VW e-Golf: Stromverbrauch in kWh/100 km: 12,7 (kombiniert), CO2-Emissionen in g/km: 0 (kombiniert), Effizienzklasse: A+

Die angegebenen Werte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifen usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen die Verbrauchs- und Fahrleistungswerte beeinflussen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.

Fotos: Jens Stratmann

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