VW Arteon Blog Spezial Teil 2: Der Innenraum

Mit seinen Außenabmessungen ist der neue Volkswagen Arteon dem Skoda Superb nahezu ebenbürtig. Das kommt selbstverständlich auch dem Interieur zugute: Vorne wie hinten reist man fürstlich.

Die Platzverhältnisse sind über jeden Zweifel erhaben und bieten gerade in der zweiten Sitzreihe eine Knie- und Beinfreiheit, die man in dieser Form fast nur vom tschechischen Bruder kennt. Dabei muss man sich noch nicht einmal um die Kopffreiheit in Sitzreihe Nummer Zwei Gedanken machen: Deutet die Coupé-hafte Dachform an, dass man hinten die Köpfe einziehen muss, sieht die Realität anders aus. Selbst Menschen im Format 1,90 m und darüber haben hinten genügend Platz für ihr Haupt.

In der ersten Sitzreihe ist das Platzangebot natürlich ebenfalls bestens, zumal man auf einem sehr angenehm ausgeformten Gestühl Platz nimmt, das einen großzügigen Verstellbereich bietet. Hier kann man auch das Cockpit in Augenschein nehmen, das dem geschulten Auge aus dem Volkswagen Passat bekannt vorkommen wird. Und das ist eine Stärke, die der Volkswagen Arteon von seinem Bruder übernimmt, schließlich passen hier der Qualitätseindruck und das Design. Schöne, fließende Linien, hübsche Zierleisten, die wie langgezogene Lüftungsdüsen wirken und hochwertige Blenden – Autofahrer-Herz, was willst Du mehr?

Ein gutes Infotainment und neuste Technik zum Beispiel! Und auch hier ist der Volkswagen Arteon vorne mit dabei. Sein neues 9,2 Zoll großes Infotainment zieht die Blicke sofort auf sich. Es ist nicht nur mit einem Annährungssensor ausgestattet, sondern auch mit den neusten Konnektivitätsstandards. Dazu zählen natürlich Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink.

Anders, als es manch Mitstreiter vorsieht, kann der Volkswagen Arteon die Onboard-Navigation nutzen, während man Apple CarPlay über den großen Touchscreen angezeigt bekommt – große Klasse, da die Netzabdeckung für eine ausschließliche Navigation über das Smartphone noch immer nicht flächendeckend gewährleistet ist.

Das Infotainment dient aber nicht nur dem Entertainment und der Navigation, sondern ist auch mit den modernen Fahrerassistenzsystemen verknüpft. So sind die Voll-LED-Scheinwerfer optional mit dem Navigationssystem verbunden und können eine Kurve bereits ausleuchten, bevor man sie überhaupt sieht – ein echter Sicherheitsgewinn. Zudem ist der adaptive Tempomat mit der Routenführung verbunden. Aktiviert man ihn, bremst er beispielsweise von Landstraßentempo ab, sobald man in eine Ortschaft hineinfährt. Hat man sie durchquert, beschleunigt das System wieder auf die jeweilige, vorgeschriebene Geschwindigkeit. Dabei bremst der Tempomat vor Kurven sogar ab und lässt den Volkswagen Arteon stets sicher auf der Straße fahren. Selbst Kreisverkehre erkennt das System und bremst auf eine sichere Geschwindigkeit herunter. Unterschiede kennt das System darüber hinaus: Je nach Fahrmodus fällt der Kurven-Speed schneller oder langsamer aus.

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