Skoda und die Vision Zero – das Autofahren muss sicherer werden!

„Vision Zero“ – Unter diesem Begriff haben sich Politik, Automobilindustrie, Zulieferer, Automobilclubs, Verbände und andere Beteiligte verpflichtet, die Unfälle mit Getöteten und Schwerverletzten in Europa auf null zu reduzieren. Ein großes Vorhaben, zu dem laut ŠKODA Entwicklungsvorstand Christian Strube das automatisierte Fahren der Königsweg sein kann, da in ihm ein großes Potenzial zur Unfallvermeidung steckt. Denn „das Autofahren muss sicherer werden“. Das sagte auch ŠKODA Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier Anfang des Jahres.

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Des weiteren berichtet er davon, dass die „Car-to-X Communication“ ein wichtiges Thema im Volkswagen Konzern sei. Die Autos sollen sowohl mit der Verkehrsinfrastruktur als auch mit anderen Fahrzeugen kommunizieren, das nennt sich Schwarmintelligenz. Wenn sich die Fahrzeuge gegenseitig auf Pannen, Verkehrszeichen, Gefahrenstellen oder freie Parkplätze hinweisen, ist jedem geholfen. Das Fahren kann wirtschaftlicher werden, wenn der Verkehrsfluss im Vorfeld bekannt ist.

Allein durch die serienmäßige Einführung des Elektronischen Stabilisierungsprogramms (ESP) sei es nach Analyse von Unfallforschern gelungen, allein in Deutschland pro Jahr etwa 1.000 Leben zu retten. Automobile sind sowohl bei der passiven als auch bei der aktiven Sicherheit weiter entwickelt, so dass der Straßenverkehr tendenziell immer sicherer wird, betonte Imelda Labbé, Sprecherin der Geschäftsführung von ŠKODA AUTO Deutschland.

Alle aktuellen ŠKODA Modelle erreichten fünf Sterne beim Euro NCAP-Crashtest, wozu auch die modernen Assistenzsysteme beitragen: Im aktuellen Superb zum Beispiel der Spurwechsel- und Stauassistent, der Parklenkassistent der dritten Generation (ermöglicht halbautomatisches Ein- und Ausparken). Der Adaptive Abstandsassistent ist sogar schon im Kleinwagen FABIA an Bord und der laserbasierte aktive Bremsassistent „City Safe Drive“ wird auch schon für den Kleinstwagen Citigo angeboten.

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Im neuen ŠKODA SUV Kodiaq kommen Anfang 2017 neben Stau- und Spurwechselassistent erstmals neue Assistenzsysteme zur Unfallvermeidung zum Einsatz. Hierzu gehören zum Beispiel die Umgebungskameras Area View, die diverse Ansichten von der Umgebung auf dem Monitor zeigen. Der Anhängerrangierassistent übernimmt bei langsamer Rückwärtsfahrt mit Anhänger das Lenken. Der vorausschauende Fußgängerschutz ergänzt den Frontassistenten, die Rangierbremsfunktion bremst selbstständig ab, wenn beim Rückwärtsaus- und -einparken ein Hindernis auftaucht.

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Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist der Überzeugung, dass mit diesen Technologien -sollten sie flächendeckend eingesetzt werden- die Unfallzahlen nochmal um 50 Prozent reduziert werden können, erklärt Robert Pěnička, Koordinator Entwicklung Fahrerassistenzsysteme und Airbag-Elektronik bei ŠKODA AUTO a.s.. Dabei soll das höchste Potenzial der Frontradarassistent mit City-Notbremsassistent haben, den ŠKODA für viele Modellreihen anbietet, wie schon oben beschriebenen beim kleinen CITIGO den „City Safe Drive“. Der serienmäßige Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion im SUPERB soll laut DVR bis zu 43 Prozent aller Pkw-Unfälle verhindern, laut Untersuchungen von Euro NCAP werden dank des Notbremsassistenten Auffahrunfälle bereits um 38 Prozent reduziert.

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ŠKODA Entwickler sind ständig dabei, noch weitreichendere Radarsysteme zu entwickeln. Mit ihnen sollen beispielsweise auch Gefahren hinter Kurven erkannt werden. Da kamera-, laser- und radarbasierte Systeme dem Fahrer bei jeder Witterung und allen Lichtverhältnissen überlegen sind, wird die Vernetzung der Assistenzsysteme zum teil- oder hochautomatisierten Fahren in naher Zukunft mit jeder neuen Fahrzeuggeneration fortschreiten, erklärt Robert Pěnička.

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