Der neue Audi A3 Sportback im Detail – Teil 2 von 5

Im ersten Beitrag bin ich ja auf das Gewicht vom Audi A3 Sportback eingegangen, besser gesagt habe ich Ihnen geschildert wie weit der Abmahnwahn schon fortgeschritten ist. Heute möchte ich Ihnen die Assistenzsysteme vorstellen, denn ich habe es mir nicht nehmen lassen zumindest einen kleinen Blick darauf zu werfen.

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Kurz zum Verständniss, man hat bei so einer Fahrveranstaltung „etwas“ Zeit die Fahrzeuge zu fahren. Wenn man auf offizielle Pressebilder zurückgreift etwas mehr, wenn man eigenes Material erstellen möchte etwas weniger. Wenn man sich dann das Fahrzeug noch mit einem Kollegen teilt, dann reduziert dieses die Fahrzeit doch sehr. Das soll nun nicht als Kritik missverstanden werden, sondern Ihnen nur einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gewähren. In Frankreich (wir waren zwischen Nizza und Monaco unterwegs) geht die Sonne zu dieser Jahreszeit auch schon gegen 17 Uhr unter. Zum fotografieren benötigt man Licht und da sind wir auch schon beim ersten Thema:

Lichttechnologie

Oft unterschätzt bzw. gar nicht mehr wahrgenommen, trotzdem gilt: „Mehr Licht = Mehr Sicht!“ und sehen bzw. gesehen werden will im Straßenverkehr wohl jeder Verkehrsteilnehmer. Ich habe mir die Xenon plus-Scheinwerfer sowie die demnächst verfügbaren LED-Scheinwerfer angesehen und bin endlos begeistert. Ehrlich! Die Xenon-Scheinwerfer leuchten die Straße schon perfekt aus, die LED-Scheinwerfer machen noch ein helleres Licht und sorgen somit für noch mehr Sicherheit. Das Audi adaptive light System schwenkt in die Kurven hinein, somit bleibt dort nichts im Verborgenen. In Verbindung mit dem Navi kann es mit weiteren Funktionen wie z.B. Stadtlicht, Landstraßenlicht, Autobahnlicht etc. glänzen. Die Frontkamera sorgt dafür, dass die Hell-Dunkel-Grenze immer optimal gesetzt wird. Entgegenkommende bzw. vorausfahrende Fahrzeuge werden nicht geblendet, trotzdem wird die Straße immer optimal ausgeleuchtet. Das integrierte LED Tagfahrlicht sorgt für eine gute Sichtbarkeit des Fahrzeuges auch bei ausgeschalteten Hauptscheinwerfern.

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Audi pre sense

In die Zukunft schauen, das ist wohl ein Traum von vielen. Der Audi A3 Sportback kann es! Sollte das System einen eventuell Unfall erkennen wird der Fahrer in der Phase 1 zunächst gewarnt, gleichzeitig wird das Bremssystem vorgefüllt. In der Phase 2 gibt es einen „Warnruck“ und eine automatische Teilbremsung mit einer Leistung von maximal 35%, in der dritten Phase wird der Bremsdruck noch mal erhöht. Sollte der Fahrer reagieren unterstützt das System um den Unfall zu vermeiden, bleibt der Fahrer passiv leitet das System autonom eine Bremsung ein um die Kollision zu verhindern. Bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h (Stadtverkehr, Stau…) leitet das System eine Vollbremsung ein wenn eine Kollision droht.

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Audi side assist

Bei Fahrten über 30 km/h kann der optional verfügbare Audi side assist den Fahrer beim Spurwechsel unterstützen. Zwei Radarsensoren im Heck überwachen den seitlichen Bereich des Fahrzeuges und überprüfen somit ob sich ein Fahrzeug im „toten Winkel“ befindet, gleichzeitig schaut das System auch nach hinten und beobachtet den Verkehr. Kommt ein Fahrzeug zu schnell heran, wird dieses ebenfalls als kritisch eingestuft. Der Fahrer vom Audi A3 (Sportback) bekommt ein optisches Signal im Aussenspiegel (den man ja vor dem ausscheren mal im Blick haben sollte). Sollte der Fahrer trotzdem den Blinker setzen fängt das Signal an zu blinken.

Audi active lane

Wer kennt es nicht, gerade auf längeren Strecken. Da verlässt man schon einmal ungewollt die Fahrspur, event. weil man gerade mal kurz im Infotainmentsystem einen anderen Sender gesucht hat. Der Audi active lane assist überwacht dank der Frontkamera die Spur und hält, zur Not auch mit einem leichten Lenkeingriff, das Fahrzeug in der Spur. Das System arbeitet ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h.

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Audi adaptive cruise control

Da bin ich etwas traurig, denn das System konnte ich auf Grund der Zeit nicht ausgibig testen. Ein Radar gesteuerter Tempomat. Der Sensor sitzt vorne im Bereich der Stoßstange und sorgt dafür, dass bei Geschwindigkeiten zwischen 30 und 150 (optional auch 200) km/h das Fahrzeug dem Vordermann „folgen“ kann (Geschwindigkeitstechnisch) – es bremst – es beschleunigt – der Fahrer / die Fahrerin muss nur noch lenken. Abstand und Dynamik der Regelung kann eingestellt werden. Hat das Fahrzeug eine S-Tronic verbaut kann das ACC (adaptive cruise control) System auch wiederanfahren (innerhalb einer Stillstandsphase von weniger als drei Sekunden) – ideal z.B. für den lästigen Stau.

Die Kaffee-Tasse

Ein Symbol welches sich scheinbar Markenübergreifend durchsetzen könnte. Die Tasse Kaffee, die dem Fahrer eine Empfehlung zu einer Pause ausspricht. Das System überprüft durch mehrere Sensoren die Aufmerksamkeit des Fahrers. Vor allem die Lenkbewegungen dürften für diese Messung ausschlaggebend sein. Lässt die Aufmerksamkeit nach, spricht das Fahrzeug eine Empfehlung aus, ob sie dann eine Tasse Kaffee, etwas Frischluft oder eine Mütze Schlaf zu sich nehmen bleibt natürlich Ihnen überlassen. Wir wissen alle: Übermüdung tötet! Daher sollte man solche Ratschläge eventuell nicht missachten!

Auf den Parkassistenten gehe ich noch im Fahrbericht ein, denn natürlich wurde auch der vollautomatische Einparkvorgang getestet. Doch dazu mehr in einem späteren Teil der Blogreihe. Im nächsten Teil geht es um das MMI, das hat zwar nichts mit dem MI6 von James Bond zu tun doch etwas „Rocket Science“ ist dann doch vertreten.


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