Der neue Audi A3 Sportback im Detail – Teil 1 von 5

Mit dem neuen Audi A3 Sportback wächst die Audi A3 Familie weiter, es fehlt eigentlich nur noch das Cabrio und der Sportback als RS3, doch auch diese Varianten werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der Audi A3 ist ein Erfolgsmodell und 75% der Käufer haben sich in der Vergangenheit für ein Modell mit 4 Türen und einer Heckklappe entschieden. Kein Wunder also, dass im nächsten Jahr der Audi A3 Sportback zum Kunden rollen kann.

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Bei der internationalen Fahrvorstellung in Frankreich hatte ich die Gelegenheit zwei verschiedene Fahrzeuge (mit unterschiedlichen Antrieben) zu fahren. Doch ich möchte Ihnen hier etwas mehr Einblick verschaffen, aus dem Grund gibt es zum Audi A3 Sportback (es gibt natürlich viele Überschneidungen zum normalen Audi A3 mit 2 Türen) eine Blog-Reihe. In diesem ersten Teil möchte ich über die neuen Materalien sprechen die zum Einsatz gekommen sind, in einem weiteren Teil über die technischen Assistenssysteme, im dritten Teil über das neue MMI, im vierten Beitrag über den 2.0 TDI mit 184 PS und im fünften Teil über den 1.2 TFSI mit 105 PS.

Wie sie auf dem nachfolgenden Foto sehen können habe ich versucht mir wahrlich von allen Seiten aus ein persönlichen Eindruck zu verschaffen, später in der Blogreihe kommen wir natürlich auch auf das Platzverhältnis, den Kofferraum und die Haptik im Innenraum zu sprechen:

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Leichtbau, Effizienz, Umweltschutz… das sind die Themen die scheinbar ganz oben auf der Agenda gestanden haben, denn beim Ingolstädter Hersteller (der sich natürlich auch dem MQB bedient) setzt man nun beim neuen Audi A3 auf: Leichtbau in der Karosserie, auf leichte Materialien im Innenraum und selbst der Motor musste etwas Gewicht verlieren. Dabei wurde natürlich größten Wert darauf gelegt, dass das Fahrzeug gleichzeitig noch sicherer geworden ist.

Leichtbau in der Karosserie:

Bei Audi lebt man den „Ultra-Leichtbau-Gedanken“ ja schon seit mehreren Jahren. Das Motto lautet: „Das richtige Material am richtigen Ort für die optimale Funktion!“. Der Hersteller hat nun an der Gewichtsspirale gedreht und das Gewicht des Fahrzeuges so optimiert. Von uns selber wissen wir, dass wir Leistungsstärker sind, wenn wir weniger Gewicht mit uns herumstragen. Das gilt auch für Fahrzeuge, da könnte man schon fast sagen: „Jedes Gramm zählt!“.

Beim Audi A3 bestehen nun die Motorhaube, die Kotflügel und das Profil hinter den Stoßstangen aus Aluminium. Durch den Einsatz des leichten Werkstoffes konnte hier z.B. im Vergleich zum Vorgänger 11 kg eingespart werden. Dabei bleibt die Karosserie steif und vor allem akustisch komfortabel. Dafür das die Innenraumgeräusche reduziert werden sorgt eine geräuschdämmende Windschutzscheibe.

Leichtbau im Innenraum:

Im Innenraum haben die Entwickler nun wahrlich um jeden Gramm gefeilscht, während es beim Metzger gerne mal eine Scheibe mehr sein darf, wurde der Audi A3 auf eine radikale Diät gesetzt. Größter Vorteil: Es steht dem Fahrzeug ausgesprochen gut und man merkt es haptisch nicht. Die bequemen Sitze sind ein Kilogramm leichter geworden, durch eine Verlegung der Steuergeräte konnten zahlreiche Kabel eingespart werden. 1,5 Kilogramm Kabel weniger – das macht sich schon bemerkbar. Im Detail geht der „Abnehmwahn“ sogar soweit, dass selbst die Halter des MMI-Monitors aus Magnesium bestehen. Bei Audi wird also wahrlich mit allen Mitteln gearbeitet um das Gewicht zu senken ohne das eigene Gesicht zu verlieren. Vorsprung durch Technik – neu definiert.

Leichtbau im Antrieb:

Ein großes Einsparpotenzial gab es auch bei den Motoren. Das neue Aluminium-Kurbelgehäuse wiegt z.B. nur noch 18 kg. Es trägt dazu bei, dass bei einigen Motoren bis zu 21 kg eingespart werden konnte. Der 1.8 TFSI hat ein Kurbelgehäuse aus Grauguss, welches nun allerdings in der sogenannten Dünnwand-Technik gegossen wurde. Auch hier gibt es eine positive Gewichtsbilanz, genauso wie bei der Verlegung der Ausgleichswellen vom 2.0 TDI. Nicht nur unter der Motorhaube wurde Gewicht eingespart, auch die Schalldämpfer mussten abnehmen.

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Fazit: Im Vergleich zum Vorgänger bringt der Audi A3 Sportback nun weniger Gewicht auf die Straße und macht es Audi somit natürlich auch im Puncto Downsizing leichter, denn Motoren mit weniger Leistung dürften nun weniger Probleme damit haben die „Masse“ fortzubewegen.

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Im nächsten Beitrag möchte ich Ihnen einige Assistenzsysteme vorstellen die den neuen Audi A3 / Audi A3 Sportback zu einem Premium-Kompaktwagen machen.

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