Blogger für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Es gibt Themen, die muss man einfach einmal im Jahr noch mal aufwärmen. Diese Themen sind wichtig und es ist richtig sie noch einmal darüber nachzudenken. Da wäre zum einen das Thema Rettungsgasse, dann das Thema Rechtsfahrgebot und natürlich auch das Thema: Alkohol am Steuer. Heute ist der 11.11 und in einigen Städten regiert heute König Karneval. Aber auch an den nicht ganz so „närrischen Tagen“ wird – gerade in der Weihnachtszeit – schon mal am Punch-Glas genippt. Alkohol hat hinterm Lenkrad allerdings nichts zu suchen.

Wir möchten gar nicht belehren, denn wir wissen, dass unsere Kunden stets das Richtige machen. Aber eventuell ist es dennoch interessant, dass man nicht nur Personen- und / oder Sachschaden verursachen kann, sondern auch schnell mehr Punkte in Flensburg sammeln kann als manch Bundesligaverein in der laufenden Saison.

Was für Strafen drohen eigentlich wenn man mit Alkohol hinterm Lenkrad erwischt wird?

Wer z.B. mit 0,5 bis 1,09 Promille Alkohol im Blut erwischt wird, ohne einen Unfall zu bauen, bzw. ohne negativ aufzufallen, wird vermutlich 500 Euro bezahlen. Dazu gibt es einen Monat Fahrverbot und derzeitig 4 Punkte in der Verkehrssünderkartei.

Wer einen Unfall verursacht oder negativ auffällt. der kann bereits ab 0,3 Promille eine Straftat begehen. Eine Straftat? Das sind mindestens 6 Monate Führerscheinentzug und derzeitig 7 Punkte in Flensburg. Wer über 1,1 Promille Alkohol im Blut hat, der sollte sich warm anziehen, denn dann gilt es auf jeden Fall als Straftat und diese kann einem – im Wiederholungsfall – sogar hinter schwedische Gardinen bringen, die man nicht bei IKEA kaufen kann. Der Führerschein ist in dem Fall auf jeden Fall für 6 Monate weg, selbst wenn man gar nicht „auffällig“ unterwegs war.

6 Monate ohne Automobil? Nur für eine durchzechte Nacht? Nur für ein „ein Getränk geht noch“ Gespräch? Sehen Sie, auf einmal ist das Taxi so günstig. Aufgepasst: Restalkohol zählt natürlich auch, da wird nicht unterschieden.

Der Titel „Blogger für mehr Sicherheit im Straßenverkehr“ ist nicht ohne Grund gewählt, denn nicht nur die Tageszeitungen, die Fachmagazine etc. greifen in regelmäßigen Abständen diese wichtigen Themen auf, sondern auch einige Automobil-Blogger. In diesem Fall (Don´t Drink and Drive) waren es z.B. Thomas GigoldTom SchwedeLisa ThecarAddictMatthias LehmingVerena ReuberUlli PölzlbauerMikhail BievetskiyThomas MajchrzakMilos Willing und halt meine Wenigkeit. Ich finde es gut und wichtig, dass solche Themen immer mal wieder aufgefrischt werden, das gleiche gilt übrigens auch für den Erste-Hilfe Kurs und natürlich den Verbandskasten. Haben Sie gewusst, dass so ein Verbandskasten auch über ein Mindesthaltbarkeitsdatum verfügt?

Zurück zu „Don´t Drink and Drive“ – Die Kampagne besteht seit 1993 und ist somit mit nun 20 Jahren – die vermutlich älteste Verkehrssicherheits-Kampagne in Deutschland. Ziel ist es, vor allem junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren,  über die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf die Fahrtüchtigkeit aufzuklären – ohne dabei allerdings „den Zeigefinger“ zu erheben. Meiner Meinung nach, sollten sich allerdings auch die älteren Fahrer durchaus von dieser Kampagne angesprochen fühlen.

 


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